Am 2. Juli 2026 beschloss der Koalitionsausschuss (Merz, Dobrindt, Spahn, Klingbeil), das Informationsfreiheitsgesetz de facto abzuschaffen. Wer künftig fragen will, braucht ein „berechtigtes Interesse", zahlt zehntausende Euro Gebühren und bekommt geschwärzte Namen. 129 Organisationen warnen vor dem „schwersten Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik". Und wer treibt es voran? Genau die, deren Skandale durch das IFG aufflogen: Spahn — Maskenaffäre, 29 Firmenkontakte über sein Büro. Amthor — Augustus-Intelligence-Lobbyaffäre, sein Brief wurde per IFG öffentlich. Jetzt ist er Verhandlungsführer für die Abschaffung. Reiche — Kumpelei mit Milliarden-Konzernen. Wegner — ließ in Berlin das IFG kastrieren, nachdem die CDU-Fördermittelaffäre (3,4 Mio. € rechtswidrige Vergabe) aufgedeckt wurde. Selbst Trump tastet den US-amerikanischen Freedom of Information Act nicht an. Die CDU geht weiter als Trump.